SBB-Züge machen speziellen Pfadfinder-Halt

Die Züge wurden jeweils mit Zusatzwagen verstärkt.

Im Bild der IR 775

Die vier Zusatzwagen

an der Spitze des Zuges

Auftakt zum Bundeslager in der Linth-Ebene ist geglückt

 

In rund 20 Extrazügen sind Tausende von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus der ganzen Schweiz am Montag ins Bundeslager «Contura08» in die Linthebene gefahren. Die SBB liessen sieben Intercity-Züge ausserplanmässig in der Nähe der über die Linthebene verteilten Lagerstandorte halten. 


Aus über zehn Schweizer Städten fuhren insgesamt rund 20 SBB-Extrazüge an die verschiedenen Bahnhöfe, von denen aus die Pfadis ins zweiwöchige Bundeslager (Bula) wanderten. Für die Jüngsten dauert das Lager nur eine Woche. Die eine Hälfte der Wölfe und Bienli ist in der ersten Woche dabei, die andere Hälfte kommt reist erst am nächsten Montag an.
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Die Pfadis seien sehr diszipliniert gewesen und hätten sich an die festgesetzten Zeiten gehalten. Das sei bei Gross-Events bei weitem nicht immer so, sagte SBB-Sprecher Christian Ginsig.


Intercity-Züge mit Sonderstopps für Pfadis

Ausser in den Extra-Zügen wurden viele Pfadis auch in den Intercity-Zügen (IC) auf der Verkehrsachse Zürich-Chur transportiert. Sieben Intercity-Züge hielten laut Ginsig ausserplanmässig direkt beim Lagergebiet in Schübelbach und in Bilten.

Zu Verspätungen kam es einzig über Mittag: Wegen einer defekten Lokomotive blieb um etwa 12 Uhr bei Au eine S-Bahn stehen. Auf der Strecke Zürich-Chur entstand dadurch ein Rückstau. Die Fernverkehrszüge erhielten rund 20 Minuten Verspätung.


Sonne scheint zum Zeltaufbau

Wie Bula-Sprecher Philip Wernli erklärte, haben die Pfadis Wetterglück: Die Ankommenden konnten ihre Zelte bei trockenem Wetter, teils sogar bei Sonnenschein aufschlagen. Nach den heftigen Regenfällen letzte Woche sei auch der Boden recht gut getrocknet. Alle Bauten hätten wie geplant errichtet werden können.

Bis etwa 16 Uhr waren alle Lagerteilnehmer in den acht Unterlagern eingetroffen. Am Montagabend fing das Pfadileben dann richtig an. In den acht Unterlagern gingen die Eröffnungsfeiern über die Bühne. Laut Wernli gehörte dazu unter anderem die offizielle Begrüssung der Kinder und Jugendlichen. Zudem ahbe mit der Feier das Einleben ins Motto jedes Unterlagers begonnen. Alle Unterlager haben ein eigenes Motto und einen eigenen Song.

 

 

 

 


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